Frauen-Reden — Frauen reden

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Frauen-Reden - Frauen reden

 Schon lange beschäftigt uns die weibliche Perspektive in vielfältigen Zusammenhängen.

Ein neuer Impuls zu unserem Vorhaben war die Entdeckung des Buches So here I am - Speeches by Great Women to Empower and Inspire von Anna Russell. (Dt. Wenn nicht ich, wer dann ? - Große Reden großer Frauen). Hier fanden wir Texte und Lebensbeschreibungen von uns bis dahin völlig unbekannten, großartigen Frauen wie z.B. von Sojourner Truth oder Huda Sha’arawi. Weiterhin stießen wir u.a. auch auf die Kriegstagebücher der schwäbischen Friedensaktivistin und Feministin Anna Haag.

 

In unserem Projekt geht es um redeartige Texte von Frauen – seien sie nonfiktional (etwa autobiografisch oder politisch) oder fiktional.

 

An mehreren Salon-Abenden sollen Darbietungen zu folgenden Schwerpunkten stattfinden:

 

 1. Historische und politische Reden

(z.B. aus der oben genannten Sammlung oder auch Ton- bzw Videoaufzeichnungen )

 

2. Fiktionale Frauenmonologe aus der Literatur

(wie z.B. von Ingeborg Bachmann, Christa Wolf, Christine Brückner, Carol Ann Duffy oder Franca Rame u.a.).

 

3. Texte von Frauen aus dem Wuppertaler Umfeld,

von ihnen selbst gelesen.

 


Wir präsentieren hier fortlaufend Lesungen und Links:


1. Historische und politische Reden


Mural in Westport, Co. Mayo, Irland @F.M.


Frauen-Reden Teil 4

 

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2021

TSITSI DANGAREMBGA

 

Rede der Preisträgerin , Laudatio von AUMA OBAMA und mehr. 

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Frauen-Reden Teil 3

 

CHIMAMANDA NGOZI ADICHIE

(*15. September 1977 in Enugu) ist eine nigerianische Schriftstellerin, die heute teils in Nigeria, teils in den USA lebt und in englischer Sprache schreibt. Ihr Werk wurde vielfach international ausgezeichnet und gilt als herausragendes Beispiel junger afrikanischer Literatur. (wikipedia)
Unser Leben, unser Kulturen gehen mit einander überlappenden Geschichten einher. Adichie erzählt, wie sie die authentische Geschichte ihrer Kultur gefunden hat und warnt davor, dass wir, wenn wir nur eine einzige Geschichte über eine andere Person oder ein anseres Land hören, ein gravierendes Missverständnis riskieren.

The Danger of a Single Story (Die Gefahr einer einzigen Geschichte, TED talks 2007)

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Wir lehren Mädchen, ehrgeizig zu sein - aber nicht zu sehr. Dass sie erfolgreich sein sollen, aber nicht zu erfolgreich, sonst bedrohen sie die Männer - sagt Chimamanda Ngozi Adichie. In diesem klassischen Vortrag, der eine weltweite Diskussion über Feminismus entfachte, fordert sie uns auf, zu träumen - eine glücklichere, fairere Welt zu planen, mit glücklicheren Frauen und Männern.

We Should All Be Feminists (Wir sollten alle Feminist*innen sein, TED talks 2012)

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Frauen-Reden Teil 2

 

SOJOURNER TRUTH

(* um 1797 in HurleyNew York; † 26. November 1883 in Battle CreekMichigan) war eine US-amerikanische freigelassene SklavinAbolitionistinFrauenrechtlerin und Wanderpredigerin Als Sklavin mit düsterer Perspektive geboren, hatte sie sich zur ersten Fürsprecherin für die Abschaffung der Sklaverei und für die Einführung des Frauenwahlrechtes entwickelt. (wikipedia)

Die Rede wird vorgetragen von der Schauspielerin, Sängerin und Malerin Nkechi

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Übersetzung:
Nun, Kinder, wo es so viel Rabatz gibt, muss etwas aus dem Ruder gelaufen sein. Ich denke, dass zwischen den Negern des Südens und den Frauen im Norden, die alle über Rechte sprechen,  die weißen Männer ziemlich bald aufgeschmissen sein werden. Dieser Mann dort drüben sagt, dass Frauen in Kutschen geholfen und über Gräben gehoben werden müssen, um überall den besten Platz zu haben. Niemand hilft mir jemals in Kutschen oder über Schlammpfützen oder gibt mir den besten Platz!  Und bin ich nicht eine Frau? Schaut mich an! Schaut euch meinen Arm an! Ich habe gepflügt und gepflanzt und in Scheunen gestapelt, und kein Mann konnte mich übertreffen! Und bin ich nicht eine Frau? Ich konnte so viel arbeiten und so viel essen- wenn ich es ergattern konnte - wie ein Mann  und auch die Peitsche ertragen! Und bin ich nicht eine Frau? Ich habe dreizehn Kinder geboren und gesehen, dass fast alle in die Sklaverei verkauft wurden, und als ich mit dem Schmerz einer Mutter aufschrie, hörte mich niemand außer Jesus! Bin ich nicht eine Frau? Dann reden sie über dieses Ding im Kopf; Wie nennen sie das? [Mitglied des Publikums flüstert, "Intellekt"] Das ist's, Schatz. Was hat Intellekt mit Frauen- oder Negerrechten zu tun? Wenn meine Tasse nicht mehr als ein Pint und Ihre Tasse einen Liter enthält, wären Sie dann nicht gemein, mich mein kleines halbes Maß nicht voll haben zu lassen? Dann sagt dieser kleine Mann in Schwarz da hinten, dass Frauen nicht so viele Rechte haben können wie Männer, weil Christus keine Frau war!  Woher kommt dein Christus? Woher kommt dein Christus? Von Gott und einer Frau! Männer hatten nichts mit ihm zu tun. Wenn die erste Frau, die Gott jemals gemacht hat, stark genug war, um die Welt ganz alleine auf den Kopf zu stellen, sollten diese Frauen zusammen in der Lage sein, sie zurückzudrehen und sie wieder aufrecht zu stellen! Und jetzt wo sie darum bitten, müssen die Männer sie es tun lassen. Danke!

Soujourner Truth. Quelle: Instagram https://www.instagram.com/p/BeyGbaHH2tK/?igshid=1sg23jocgsv96.


Frauen-Reden Teil 1
 

Eine starke Frauenstimme, die wir aus dem Deutschlandfunk kennen, hier in einem Vortrag: 

 

DR. CHRISTIANE FLORIN 

"Weiberaufstand - Die Vision einer gerechten Kirche" 

LINK

 


3. Texte von Frauen aus dem Wuppertaler Umfeld


Frauen reden Teil 10

Felicitas: Um ein Haar

Herbert: Experimente mit meiner Weiblichkeit

In dem Text Experimente mit meiner Weiblichkeit gebrauche ich einen Ausdruck, der das sogennnte N-Wort enthält; dies wird in der Erzählung selbst nicht kommentiert. Im Sprachgebrauch der Fünfzigerjahre galt dieses Wort nicht als belastet, während es auf der heutigen Grundlage stärkerer Sensibilisierung und Wachsamkeit zu Recht als Spur oder gar Ausdruck kolonialer Geschichte und mangelnder Reflexion derselben beurteilt wird. Eine durchgehende Vermeidung seiner Nennung - und sei es in zitierender oder den Zeitgeist evozierender Weise - entspräche einer konsequent antirassistischen Haltung, die ich jedoch zugunsten der Authentizität hier nicht eingenommen habe.  H.G.  


Frauen reden Teil 9

Bénédicte Billiet:  Sieben Jahre nach dem ersten Lächeln


Frauen reden Teil 8

Gerlinde Lambeck erzählt, wie sie ihrem Stern gefolgt ist.


Frauen reden Teil 7

Mersiha Ekič-Rodenberg: Das war schön

 


Frauen reden Teil 6

Hung-min Krämer 

 


Frauen reden Teil 5

Frauen in Corona-Zeiten: Erzählungen von sorgenden und berufstätigen Müttern

Erschöpft und empört

von Adelheid Biessecker und Uta von Winterfeld mit Charlotte Horras, Luisa Lucas und Annika Rehm

 


Frauen reden Teil 4

Angelika Zöllner: Die Rabenmutter


Frauen reden Teil 3  

Margret Sohn: Ich interessiere mich für meine Mitmenschen


Frauen reden  Teil 2

Anja Liedtke liest aus EIN ICH ZU VIEL


Frauen reden Teil 1

Christiane Gibiec: Über mein Schreiben